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Einmal im Jahr treffen die regionalen Spitzengastronomen zur Gourmet-Meile Metropole Ruhr auf dem ehemaligen Gleisboulevard auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zusammen. Neben einer breiten Vielfalt kulinarischer Verlockungen bietet dieses Event ein anregendes und stimmungsvolles Ambiente für Gäste und Feinschmecker aus der ganzen Region.

Gleisboulevard nennt sich der Platz nördlich der Kohlenwäsche [A14] zwischen der Fritz-Schupp-Allee und der Halle 12 [A12]. Zu Betriebszeiten reihten sich dort die Waggons aneinander, die unter den Produktionsanlagen mit Kohle bzw. Bergematerial beladen wurden. 

Ort: Areal A [Schacht XII]

Das 55 Meter hohe Doppelbock-Fördergerüst ist das Wahrzeichen der Zeche Zollverein, der Stadt Essen und der gesamten Region: Die als Doppelstrebengerüst in Vollwandbauweise konstruierte Förderanlage ermöglichte eine doppelte Fördermechanik, mittels derer die doppelte Menge Förderwagen bzw. Fördergefäße transportiert werden konnten. Zollverein Schacht XII galt zu Betriebszeiten als die leistungsstärkste Zeche der Welt. 250 Stufen führen auf die oberste Plattform des Gerüstes, deren Seilscheiben sich auch heute noch drehen: Der Schacht wird heute von der RAG AG für die zentrale Wasserhaltung genutzt.

Pause machen im Bistro „Butterzeit!“ und Kunsthandwerk entdecken, wo früher Waggons mit Kohle beladen wurden: Die Ateliers im Erdgeschoss der Halle 12 [A12], darunter SchmuckProdukt und die ARKA Kulturwerkstatt, präsentieren neben eigenen Arbeiten auch wechselnde Ausstellungen anderer Künstler. Im Obergeschoss der ehemaligen Lesebandhalle finden heute Kongresse, Messen und Konzerte statt. Bis in die 1960er Jahre lasen hier Bergleute an fünf Lesebändern von Hand die großen Gesteinsstücke aus dem Rohkohlegemisch.

Der Wagenumlauf [A18] befindet sich zwischen der Wipperhalle und der Rückseite des Doppelbock-Fördergerüstes [A1]. In dem langgestreckten Gebäude wurden die Förderwagen, nachdem sie entleert wurden, wieder zurück zum Schacht geführt. Heute ist der Wagenumlauf Teil des Denkmalpfads ZOLLVEREIN®.

Das größte Übertagegebäude auf Zollverein, die Kohlenwäsche [A14], war zu Betriebszeiten eine Riesenmaschine, die täglich 23.000 Tonnen Rohkohle sortierte und klassierte. Von 2003 bis 2006 wurde sie von dem Office for Metropolitan Architecture (OMA) unter Leitung von Rem Koolhaas und dem Essener Büro Böll & Krabel umfassend saniert. Eine 58 Meter lange Rolltreppe bringt die Besucher heute direkt in das RUHR.VISITORCENTER Essen auf der 24-Meter-Ebene. Die Kohlenwäsche ist zentrale Anlaufstelle für Besucher sowie Museumsgebäude des 2010 eröffneten Ruhr Museums und des Portals der Industriekultur. Die oberen Etagen gehören mit den authentisch erhaltenen Übertageanlagen zum Denkmalpfad ZOLLVEREIN®. Auf dem Dach der Kohlenwäsche sind zwei Aussichtsplattformen installiert, die einen Rundblick auf das Gelände und die Region bieten. Zur Anfrage hinzufügen
Gourmet-Meile Metropole Ruhr 2015 auf dem Gleisboulevard mit Gastro-Zelten und Sitzgelegenheiten in abendlicher Illumination, im Hintergrund die Hallen 12, das Doppelbock-Fördergerüst, der Wagenumlauf und die Kohlenwäsche ★ 0.00

Gourmet-Meile Metropole Ruhr 2015 auf dem Gleisboulevard mit Gastro-Zelten und Sitzgelegenheiten in abendlicher Illumination, im Hintergrund die Hallen 12, das Doppelbock-Fördergerüst, der Wagenumlauf und die Kohlenwäsche

Gourmet-Meile Metropole Ruhr 2015 auf dem Gleisboulevard mit Gastro-Zelten und Sitzgelegenheiten in abendlicher Illumination, im Hintergrund die Hallen 12, das Doppelbock-Fördergerüst, der Wagenumlauf und die Kohlenwäsche

Einmal im Jahr treffen die regionalen Spitzengastronomen zur Gourmet-Meile Metropole Ruhr auf dem ehemaligen Gleisboulevard auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zusammen. Neben einer breiten Vielfalt kulinarischer Verlockungen bietet dieses Event ein anregendes und stimmungsvolles Ambiente für Gäste und Feinschmecker aus der ganzen Region.

Gleisboulevard nennt sich der Platz nördlich der Kohlenwäsche [A14] zwischen der Fritz-Schupp-Allee und der Halle 12 [A12]. Zu Betriebszeiten reihten sich dort die Waggons aneinander, die unter den Produktionsanlagen mit Kohle bzw. Bergematerial beladen wurden.

Ort: Areal A [Schacht XII]

Das 55 Meter hohe Doppelbock-Fördergerüst ist das Wahrzeichen der Zeche Zollverein, der Stadt Essen und der gesamten Region: Die als Doppelstrebengerüst in Vollwandbauweise konstruierte Förderanlage ermöglichte eine doppelte Fördermechanik, mittels derer die doppelte Menge Förderwagen bzw. Fördergefäße transportiert werden konnten. Zollverein Schacht XII galt zu Betriebszeiten als die leistungsstärkste Zeche der Welt. 250 Stufen führen auf die oberste Plattform des Gerüstes, deren Seilscheiben sich auch heute noch drehen: Der Schacht wird heute von der RAG AG für die zentrale Wasserhaltung genutzt.

Pause machen im Bistro „Butterzeit!“ und Kunsthandwerk entdecken, wo früher Waggons mit Kohle beladen wurden: Die Ateliers im Erdgeschoss der Halle 12 [A12], darunter SchmuckProdukt und die ARKA Kulturwerkstatt, präsentieren neben eigenen Arbeiten auch wechselnde Ausstellungen anderer Künstler. Im Obergeschoss der ehemaligen Lesebandhalle finden heute Kongresse, Messen und Konzerte statt. Bis in die 1960er Jahre lasen hier Bergleute an fünf Lesebändern von Hand die großen Gesteinsstücke aus dem Rohkohlegemisch.

Der Wagenumlauf [A18] befindet sich zwischen der Wipperhalle und der Rückseite des Doppelbock-Fördergerüstes [A1]. In dem langgestreckten Gebäude wurden die Förderwagen, nachdem sie entleert wurden, wieder zurück zum Schacht geführt. Heute ist der Wagenumlauf Teil des Denkmalpfads ZOLLVEREIN®.

Das größte Übertagegebäude auf Zollverein, die Kohlenwäsche [A14], war zu Betriebszeiten eine Riesenmaschine, die täglich 23.000 Tonnen Rohkohle sortierte und klassierte. Von 2003 bis 2006 wurde sie von dem Office for Metropolitan Architecture (OMA) unter Leitung von Rem Koolhaas und dem Essener Büro Böll & Krabel umfassend saniert. Eine 58 Meter lange Rolltreppe bringt die Besucher heute direkt in das RUHR.VISITORCENTER Essen auf der 24-Meter-Ebene. Die Kohlenwäsche ist zentrale Anlaufstelle für Besucher sowie Museumsgebäude des 2010 eröffneten Ruhr Museums und des Portals der Industriekultur. Die oberen Etagen gehören mit den authentisch erhaltenen Übertageanlagen zum Denkmalpfad ZOLLVEREIN®. Auf dem Dach der Kohlenwäsche sind zwei Aussichtsplattformen installiert, die einen Rundblick auf das Gelände und die Region bieten.

Nutzungsbedingungen:
Bildnachweis: © Jochen Tack / Stiftung Zollverein // Property Release vorhanden / Model Release nicht vorhanden

Bild-Nr.: 1611
Fotograf: Jochen Tack

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Allgemeines

Aufnahmedatum
21.08.2014 21:09:45
Hinzugefügt am
31.07.2015 15:40:58
Dateiname
20140821-zollverein-V-GM-FN-Jochen-Tack_040.jpg
Dateigröße
24,41 MB
Typ
image/jpeg
Höhe
3840
Breite
5760
Farbraum
32767
Seitenverhältnis
horizontal

Technische Daten

Kamerahersteller
Canon
Modell
Canon EOS 5D Mark III
Orientierung
1
Linse
EF16-35mm f/2.8L II USM
ISO
1600
Blitz
16
Blende
2.80
Belichtungsdauer
1/20
Brennweite
26.00

Ortsbezogene Daten

GPS
Höhe
Richtung